Fragen?

Was ist eigentlich ein Hundebesuchsdienst?
Ein Hundebesuchsteam (Halter und Hund) besucht einzelne Menschen oder Gruppen in einer Einrichtung: Seniorenheim, Kindertagesstätte, Hospiz.

Entstehen Kosten durch den Verhaltenstest?
Die Testkosten übernimmt der Verein. Nach bestandenem Test erfolgt die  Mitgliedschaft im Verein (25 € jährlicher Mitgliedsbeitrag).

Wo findet der Verhaltenstest statt?
Meist stellt ein Seniorenheim einen Raum zur Verfügung.

Wird man beim ersten Besuchsdienst im Heim oder im Kindergarten begleitet?
Ja, der erste Termin wird immer von einem Vorstandsmitglied begleitet und unterstützt.
Bei Bedarf ist jederzeit weitere Begleitung und Unterstützung möglich.
Für alle Fragen steht ein qualifizierter Ansprechpartner zur Verfügung.
Hospitation bei erfahrenen Besuchsteams im Einsatz sind auch bereits vor dem Verhaltentest des eigenen Hundes möglich und erwünscht.

Warum werden die Hunde vorher getestet?
Die Hunde werden vorher auf ihre Besuchsdiensttauglichkeit getestet, um Gefahren für Seniorenheimbewohner oder Kinder auszuschließen.

Wie oft findet der Besuchsdienst statt?
Erfahrungsgemäß findet der Besuchsdienst 1 x in der Woche statt.

Erhalten die Hundebesitzer eine Aufwandsentschädigung?
Die Hundebesitzer erhalten 7,50 € Aufwandsentschädigung pro Einsatz.

Werden die Hunde untersucht, wenn sie in den Einsatz gehen?
Die Hunde werden zweimal jährlich tierärztlich untersucht.
In jedem Quartal erfolgt eine Kotuntersuchung auf Darmparasiten.

Was muss der Hund können bzw. welche Charaktereigenschaften muss er besitzen?
Der Hund hat ein solides Grundgehorsam (Sitz, Platz, Bleib) und eine stabile Beziehung zu seinem Besitzer. Es schadet nicht, wenn der Hund Pfötchen geben und apportieren kann.
Wichtig ist, dass der Hund Spaß hat, sich mit Menschen zu beschäftigen, Dinge mit ihnen zu erlernen. Er sollte nicht ängstlich sein (z. B. vor schnellen und unkoordinierten Bewegungen, lauten Schreien oder tiefen Stimmen). Näheres finden Sie auch unter dem Button „Infos für Hundebesitzer“.

Ist die Größe des Hundes wichtig?
Nein, jede Hunderasse- und größe ist willkommen.

Was mache ich, wenn ich einen Besuch nicht wahrnehmen kann?
Für die Bewohner ist es wichtig, dass der Hundebesuch regelmäßig stattfindet. Wichtig ist, dass Sie die Einrichtung bzw. das Pflegepersonal und den Vereinsvorstand möglichst früh darüber informieren, wenn Sie einmal wegen Urlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen nicht kommen können.

Wie viele Hunde gehen in eine Einrichtung?
Das hängt von Angebot und Nachfrage ab. Wir versuchen, die Ehrenamtlichen in Einrichtungen in ihrer Nähe zu vermitteln, so dass die Wege (und der Zeitaufwand) kurz sind.

Kann ich als Hundebesitzer eine Einrichtung in meiner Nähe aussuchen?
Wenn eine Einrichtung in Ihrer Nähe einen Hundebesuchsdienst wünscht, werden wir versuchen, Sie dorthin zu vermitteln.


Kann ich als Hundebesitzer Tag und Uhrzeit meines Besuches selber wählen?
Der Termin für die Besuche wird zwischen Ihnen und der Einrichtung abgestimmt. Viele Bewohner der Einrichtungen nehmen auch an anderen Veranstaltungen im Haus teil und sind nicht immer in ihrem Zimmer erreichbar.


Wie lange dauert ein Besuch?
Die Dauer des Besuchs hängt ganz vom Hund und vom Besuchten ab. Die Besuche sind für die Hunde anstrengend, auch wenn es manchmal nicht so aussieht. Am Anfang kann ein Hund schon nach 15 Minuten müde sein. Wenn er sich an die regelmäßigen Besuche gewöhnt hat, kann man die Zeit auf 30 bis maximal 60 Minuten verlängern.


Wie erkenne ich, ob mein Hund müde ist?
Die Hunde zeigen dies individuell unterschiedlich. Wenn der Hund sich ganz offensichtlich aus dem Geschehen zurück zieht, zur Seite geht, zur Tür geht, sich hinlegt und sich nicht mehr heranlocken lässt, ist es Zeit, den Besuch zu beenden.


Werde ich mit meinem Hund einen einzelnen Bewohner besuchen oder eine Gruppe von Bewohnern?
Für den Hund ist es in der Regel am einfachsten mit einem Einzelbesuch zu beginnen. Bewohner, die noch aktiv sind, kann man in den Sitzgruppen auf dem Flur besuchen. Dort stoßen meist noch weitere interessierte Bewohner dazu.


Ich habe mehrere Hunde. Kann ich mit beiden (oder allen) gleichzeitig einen Besuch machen?
Grundsätzlich wird der Besuchsdienst mit nur einem Hund durchgeführt. In begründeten Ausnahmefällen kann der Vereinsvorstand die Durchführung des Besuchsdienstes mit zwei Hunden genehmigen.


Ab welchem Alter kann mein Hund mit dem Besuchsdienst beginnen?
Der Verhaltenstest, bei dem die Hunde auf ihre Eignung für den anstrengenden Besuchsdienst geprüft werden, wird in der Regel ab einem Alter von 1,5 Jahren durchgeführt. Abweichungen davon sind möglich, der individuelle Reifegrad des Hundes ist dabei entscheidend. Nach bestandenem Test kann der Hund mit dem Besuchsdienst beginnen.


Was ist ein Verhaltenstest und wie läuft der ab?
Informationen zum Verhaltenstest finden Sie unter dem Punkt "Verhaltenstest".


Welche Voraussetzungen sollte mein Hund erfüllen?
Ein Hund sollte in allen Situationen gelassen reagieren und darf keinerlei Aggressionen zeigen. Außerdem sollte er es mögen, auch von fremden Menschen angefasst, gestreichelt und gefüttert zu werden.